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Aktuelles

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Jahresbericht 2019 des Kinder-, Jugendnotdienstes, Inobhutnahmen und Übernachtungsstelle

MÖWE trotz Planinsolvenz weiterhin geöffnet

Einrichtung für Arbeitssuchende mit Neustartplanungen

MÖWE: Fahrradwerkstatt nur noch in Jonathans Laden

Der soziale Betrieb MÖWE gGmbH hat eine gelenkte Insolvenz in Eigenverwaltung beim Insolvenzgericht Osnabrück angemeldet.

Der Vorsitzende des SKM – Katholischer Verein für soziale Dienste in Osnabrück e.V., Franz-Josef Schwack, unterstreicht: "Die Planinsolvenz in Eigenverwaltung gibt uns die Möglichkeit, für die MÖWE eine Zukunftsperspektive zu finden. Wir wollen auch zukünftig Angebote für Menschen bieten, die es am Arbeitsmarkt schwer haben." Schwack unterstreicht, dass durch die Planinsolvenz die Löhne und Gehälter durch das Insolvenzgeld bis Juli gesichert sind. Die Leistungen der MÖWE für langzeitarbeitslose Menschen würden weiter angeboten.

"Wir haben direkt nach der Anmeldung der Planinsolvenz die hauptamtlichen Mitarbeitenden der

MÖWE informiert", erläutert Geschäftsführer Hans Bösken. "Da die MÖWE und ihre verschiedenen Abteilungen aufgrund der Corona-Krise nicht mit der vollen Mitarbeiterschaft zeitgleich besetzt ist und Versammlungen der Mitarbeiterschaft unter Berücksichtigung der Hygienevorgaben und des Gesundheitsschutzes nicht auszurichten sind, können wir einen Teil der Mitarbeitenden und der Maßnahmeteilnehmer nur schriftlich erreichen. Ihnen stehen wir selbstverständlich für Rückfragen zur Verfügung." Dazu hat die Geschäftsführung eine Hotline eingerichtet.

Alleiniger Gesellschafter der MÖWE gGmbH ist der SKM Osnabrück e.V. Seit mehr als 30 Jahren ist die MÖWE aktiv, Menschen durch Qualifizierung, Förderung und Beschäftigung wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. SKM Geschäftsführer Michael Strob als Vertreter des Gesellschafters beschreibt, dass diese Aufgabe in den vergangenen Jahren immer schwieriger wurde: "Ein sozialer Betrieb wie die MÖWE kann sich nicht selbstständig finanzieren, sondern ist auf Fördermittel angewiesen. Die Förderkulisse wurde in den letzten Jahren immer enger; zudem wurde durch die gute Arbeitsmarktlage die Zahl der zu betreuenden arbeitslosen Menschen geringer. Zuletzt haben wir mit unseren Angeboten eine Versorgungslücke im staatlichen System gefüllt, wurden dafür aber nicht entsprechend vergütet."

Trotz einer nur symbolischen Miete in den genutzten Einrichtungen, trotz regelmäßiger Zuschüsse seitens des Gesellschafters, des Bistums Osnabrück und des Diözesan-Caritasverbandes sei die bilanzielle Überschuldung am Ende nicht mehr abwendbar gewesen. "Wir haben in den letzten zwei Jahren ein rigoroses Sparprogramm gefahren und alle Kolleginnen und Kollegen haben großartig mitgezogen", berichtet Strob. Ziel war, das Angebot für arbeitslose Menschen möglichst umfangreich zu erhalten. "Das ist auch weiterhin unsere Perspektive", unterstreichen Strob und Schwack.

"Und dann kam die Corona-Krise, die sich wie ein Turbo auf unsere schwierige Situation

ausgewirkt hat", betont Franz-Josef Schwack. "Der Umsatz in unseren sozialen Kaufhäusern brach abrupt ein. Auch die Entrümpelung und Wiederverwertung von Hausrat stand von jetzt auf gleich bei Null", so Schwack weiter.

Deshalb habe man nun den Schnitt machen müssen, um Handlungsspielraum zu bewahren. Denn der Gesellschafter und alle Beteiligten sind sich einig, dass die MÖWE alsbald wieder abheben soll. "Wir werden uns auf unsere Kernaufgaben konzentrieren, nämlich fördern, beschäftigen und qualifizieren", so Michael Strob. Dabei werde es sicher zu einer Einschränkung des Angebotes kommen. "Leider wird das auch bedeuten, dass wir einen Teil der Arbeitsplätze abbauen müssen.

Dazu werden wir in den kommenden Tagen intensiv beraten. Ganz sicher ist: Wir werden

versuchen, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten", bekräftigt der SKM-Geschäftsführer.

An entsprechenden Konzepten unter neuen Rahmenbedingungen werde nun gearbeitet. Dazu bietet die gelenkte Insolvenz in Eigenverwaltung die Möglichkeit, betonen Schwack und Strob.

Zudem würden bereits Gespräche zur Zukunftssicherung mit einer weiteren karitativen

Organisation geführt. Und der SKM Vorsitzende ergänzt: "In und nach der Corona-Krise werden Angebote wie die der MÖWE mehr denn je gebraucht. Wir stellen uns nun so auf, dass wir die Schwächsten am Rande der Gesellschaft weiterhin auffangen und verlässlich begleiten können", so Schwack.

Nur nebensächliche Bedeutung für die aktuelle Entwicklung habe ein gerichtlich zu Lasten der MÖWE ausgegangener Konflikt mit der N-Bank, der seinerzeit bundesweit für Unverständnis sorgte und vielfältige Solidarität mit der MÖWE gGmbH brachte, die Liquidität zusätzlich belastet. Strob erläutert: "Wir haben alle Fördergelder denen zukommen lassen, für die sie gedacht waren, das haben auch die Gerichte bestätigt. Allerdings haben wir die Richtlinien der Förderung anders eingeschätzt als der Fördergeber".

SKM-Geschäftsführer Michael Strob betont, dass die anderen Arbeitsfelder und

Organisationsbereiche des SKM von der Planinsolvenz der MÖWE nicht betroffen sind: "Keiner der Mitarbeitenden unserer anderen Angebote muss wegen dieser Entwicklung Angst um seinen Arbeitsplatz haben."

 

Informationen zur MÖWE gGmbH

Die MÖWE gGmbH beschäftigt 60 Mitarbeitende. 80 Personen, die in der Regellangzeitarbeitslos sind und Unterstützung wegen psychosozialer Probleme benötigen, nehmen an Maßnahmen teil, die eine Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt ermöglichen sollen. Angebote der MÖWE sind:

• Verkauf an den Standorten Hauswörmannsweg und Johannisstr. (Jonathans Laden)

• Lager, Transport

• Verwertung von Altmaterialien (Abholung gebrauchter Artikel usw.)

• Dienstleistung (Entrümpelungen, Umzugshilfen, Gartenarbeiten)

• Malerarbeiten

• Fahrradwerkstatt

• Verwaltung

Ansprechpartner für Rückfragen: Michael Strob, Geschäftsführer des SKM - Katholischer Verein für soziale Dienste in Osnabrück e.v., Tel. 0541 3314433, Mail m.strob@skm-osnabrueck.de

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Trotz Corona: Angebote des SKM durchgängig erreichbar!

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Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Krise sind die unterschiedlichen Beratungsangebote des SKM Osnabrück e.V. gut erreichbar. Mit umfangreichen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen wie Mund-Nasenschutz, Einhaltung der Abstandsregeln und Steuerung der Besuche von zu Betreuenden konnten und können die Rechtliche Betreuung, die Allgemeine Soziale Beratung und die soziale Schuldner- und Insolvenzberatung seit Beginn der Corona-Pandemie durchgängig in Anspruch genommen werden. Dieses gilt sowohl für die Rechtliche Betreuung des SKM in Osnabrück an der Alten Poststraße 11 und in Georgsmarienhütte als auch für die Schuldnerberatung in Osnabrück – neu an der Alten Poststraße 4 – mit ihren Standorten Belm, Bersenbrück, Georgsmarienhütte und Melle.

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MÖWE: Fahrradwerkstatt für Kunden in Jonathans Laden

Die Fahrradwerkstatt der MÖWE gGmbH ist komplett in Jonathans Laden an der Johannisstraße 88 verlegt worden. Nur dort werden Reparaturen für Kundinnen und Kunden vorgenommen. Die Adresse  in der Innenstadt bietet eine deutlich bessere Erreichbarkeit.

 

Der Standort am Hauswörmannsweg bleibt als Werkstattbereich zur Aufbereitung von Rädern bestehen. Gebrauchte Räder werden weiterhin als Spenden am Standort Hauswörmannsweg 88 angenommen.

 

Das Fahrrad-Team der MÖWE gGmbH freut sich weiterhin auf Ihre Aufträge und Ihren Besuch!

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Straßenzeitung abseits erscheint als Online-Ausgabe

 

Die April-Mai-Ausgabe der Osnabrücker Straßenzeitung abseits ist erschienen. Allerdings nicht wie gewohnt in gedruckter Form und im üblichen Straßenverkauf erhältlich, sondern als kostenlose PDF-Datei, die über die Homepage von abseits – www.abseits-online.de – heruntergeladen werden kann. Alternativ zum regulären Verkaufspreis von 2,20€ bittet die abseits-Redaktion für den Download um eine Spende für den neu eingerichteten Nothilfefonds für wohnungslose Menschen. Die Gelder dieses Fonds werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wohnungslosenhilfe komplett und ausschließlich für die Bedarfe wohnungsloser Menschen eingesetzt. „Das kann vom Einkaufen von Lebensmitteln bis hin zur Vergabe von Telefonguthaben reichen. Es soll genau da geholfen werden, wo der Schuh gerade drückt!

Schwerpunkt der neuen abseits-Ausgabe ist das Thema Krebs. Miriam spricht über ihre Knochenkrebsdiagnose und die anschließende Beinamputation, die häufigsten Fragen zum Thema Krebs werden zusammengefasst und die Krebsberatungsstelle in der Osnabrücker Altstadt vorgestellt. Die Charts-Stürmer von „Heaven Shall Burn“ erzählen in einem Exklusiv-Interview, warum sie keine normale Metal-Band sind, und Heinz stellt seine allererste Wohnung vor, die er gerade mit 65 Jahren bezogen hat. Außerdem gibt es Beiträge zur Osnabrücker Initiative „Omas gegen rechts“, „Obdachlose als NS-Opfer anerkannt“ und über ein Straßenkinderprojekt in Ghana.

Spenden an den Nothilfefonds werden auf folgendes Konto erbeten:

SKM Osnabrück e.V., Darlehnskasse Münster, IBAN DE87 4006 0265 0020 0299 01, Stichwort: Nothilfefonds.

 Um die Gesundheit der Kundinnen und Kunden sowie der Verkäuferinnen und Verkäufer nicht zusätzlich zu gefährden, ist der direkte Verkauf von abseits bis auf Weiteres eingestellt worden. Die Redaktion hofft, dass eine gedruckte Version der aktuellen Ausgabe noch erscheinen und von den abseits-VerkäuferInnen persönlich verkauft werden kann.

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Neuer Nothilfefonds für wohnungslose Menschen

SKM-Wohnungslosenhilfe bittet um Spenden

Wohnungslose Menschen trifft die Corona-Krise ganz besonders hart. Nicht nur, dass sie durch das teilweise langjährige Leben auf der Straße an Krankheiten leiden,  körperlich geschwächt sind und somit auch zur „Risikogruppe“ gehören, was Corona anbetrifft. Etwaige Einnahmen aus Pfandsammeln, Betteln oder dem Verkauf der Straßenzeitung abseits brechen aktuell komplett weg. Aus diesem Grund hat die  Osnabrücker Wohnungslosenhilfe der Soziale Dienste SKM gGmbH einen Nothilfefonds für wohnungslose Menschen aufgelegt und bittet Osnabrücker Bürgerinnen und Bürger um finanzielle Unterstützung. Der komplette Erlös kommt den wohnungslosen Menschen direkt zugute. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wohnungslosenhilfe kennen die Menschen auf der Straße und werden die Gelder sehr bedarfsgerecht einsetzen“, betont Michael Strob, Geschäftsführer der Soziale Dienste SKM gGmbH. „Das kann vom Einkaufen von Lebensmitteln bis hin zur Vergabe von Telefonguthaben reichen. Es soll genau da geholfen werden, wo der Schuh gerade drückt!  Von einer direkten Abgabe von Lebensmittel- und Sachspenden bittet Michael Strob aktuell abzusehen. Das würde zurzeit zusätzlich zu Kontakten und Risiken führen, die ja gerade vermieden werden sollen.Die Straßenzeitung abseits, die den persönlichen Verkauf in der letzten Woche eingestellt hat, wird in Kürze die aktuelle Ausgabe auf ihrer Homepage als pdf zum Download anbieten und um Spenden für den neuen Nothilfefonds für wohnungslose Menschen bitten.Die Tageswohnung für wohnungslose Menschen an der Bramscher Straße 11 ist aktuell von 9.00 bis 13.30 Uhr geöffnet, allerdings ausschließlich für aktuell Wohnungslose. Die Fachberatungsstelle für wohnungslose Menschen und das Laurentiushaus als Wohnheim für wohnungslose Frauen und Männer sind zwar ebenfalls noch geöffnet, bitten vor einem persönlichen Besuch aber zunächst um eine telefonische Kontaktaufnahme (Fachberatungsstelle: 0541/330350; Laurentiushaus: 0541/962340).Spenden für den Nothilfefonds werden auf folgendes Konto erbeten:

SKM Osnabrück e.V.

Darlehnskasse MünsterIBAN: DE87 4006 0265 0020 0299 01

BIC: GENODEM1DKM

Stichwort: Nothilfefonds für wohnungslose Menschen

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Corona Virus

Die MÖWE gGmbH und Jonathans Laden bleiben aufgrund der aktuellen Coronavirus Pandemie vom 23.03.-18.04.2020 geschlossen.

Montag – Freitag in der Zeit von 09:00 – 13:00 Uhr können Sie uns telefonisch erreichen. Gerne können sie uns eine Nachricht aufs Band sprechen, wir melden uns bei Ihnen.

 

Und noch ein Hinweis für Teilnehmer in der MÖWE:

Von Montag – Freitag in der Zeit von 09:00 – 13:00 Uhr besteht die Möglichkeit zur Beschäftigung in der MÖWE. In dieser Zeit stehen Ihnen Ansprechpartner zur Verfügung.

Die MÖWE gGmbH wünscht Ihnen viel Gesundheit, kommen Sie gut durch diese schwierige Zeit und unterstützen Sie uns weiterhin.

 

Ihr Team der MÖWE gGmbH

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Aktuelle Stellenangebote des SKM Osnabrück e.V.

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350 Weihnachtsgeschenke verteilt

Der SKM-Förderverein zur Unterstützung von Armut bedrohter Kinder blickt auf eine erfolgreiche Weihnachtspaketaktion 2019 zurück. Der Förderverein konnte in Georgsmarienhütte, Hagen, Bad Iburg und Hasbergen viele Geschenkpaten gewinnen, so dass 350 Wunschzettel auf Wochenmärkten oder durch großzügige Firmenspenden eingelöst werden konnten. Das der Förderverein diese Aktion schon zum neunten Mal durchführen konnte, liegt an der guten Kooperation mit den Kindertagesstätten, Kirchengemeinden, Schulen und sozialen Einrichtungen sowie an der ungebrochenen Bereitschaft der Menschen in der Region etwas Gutes zu tun.

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Weder John Wayne noch Super-Daddy

Fachtag  des SKM-Diözesanverbandes Osnabrück zu Männerthemen im Ludwig-Windthorst-Haus Lingen

Bild links: Das Organisationsteam und die Hauptreferenten des Fachtags „Dann ist ein Mann ein Mann“ (v.l.): Josef Wessels (SKM-Diözesanvorsitzender), Markus Wellmann (LWH), Klaus Jacobs (SKM-Diözesanreferent), Dr. Christoph Hutter, Werner Oenning (Männerberater), Markus Theunert, Nils Freckmann (Männerberater), Stephan Buttgereit (Generalsekretär SKM-Bundesverband).

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SKM-Nachrichten 2/2019

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17.10. 2019 - Internationaler Tag der Armutsbekämpfung     Mehr erfahren

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Fotos: Katharina Ludemann

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Die soziale Schuldner- und Insolvenberatung des SKM Osnabrück e.V. ist umgezogen. Sie finden sie jetzt an der Alten Poststraße 4, direkt gegenüber dem ehemaligen Standort. Die Postanschrift bleibt weiterhin Alte Poststraße 11.

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SKM Osnabrück unterstützt Fahnenaktion „Seenotrettung jetzt!“

Zwei Banner werben für humanitären Umgang mit Geflüchteten im Mittelmeer

Unter dem Motto "Europa humanitär – Seenotrettung jetzt", beteiligt sich der SKM Osnabrück an der Fahnenaktion, die die Seebrücke Osnabrück mit lokalen Partnern organisiert. In der Woche vom 8. bis zum 14. Juli hängen zwei Transparente der Initiative an Einrichtungen des SKM, an der Geschäftsstelle an der Alten Poststraße 11 und am Haus der Tageswohnung und Beratungsstelle für wohnungslose Menschen an der Bramscher Straße 11.  

 

Die Initiatoren und Unterstützer der Fahnenaktion wollen ein Zeichen gegen das Sterben von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer setzen. Sie werben dafür, Flüchtlinge auf dem Mittelmeer zu retten oder private Seenotretter zu unterstützen.

Der SKM Osnabrück positioniert sich klar für einen humanitären Umgang mit Geflüchteten im Mittelmeer. “Es ist für uns eine christliche Pflicht, Menschen nicht ertrinken zu lassen. Es muss alles unternommen werden, Menschen zu retten und gleichzeitig auch den kriminellen Schleppern das Handwerk zu legen“, so SKM Vorsitzender Franz-Josef Schwack.

Foto: ©Lukas Gruenke (SKM_Seebrücke-Gruenke.jpg)

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Jahresbericht 2018 der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

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Aufsteh’n, aufeinander zugeh’n

Eine Kampagne von, für und mit abseits

Wie es ist, wenn man ins Abseits gerät, sprichwörtlich am Boden und mit der Gesellschaft nicht mehr auf Augenhöhe ist, davon können die Menschen, die bei uns täglich ein- und ausgehen, im wahrsten Sinne des Wortes ein Lied singen. Und genau das tun sie jetzt auch!
Die Verkäuferinnen und Verkäufer unserer Straßenzeitung gehören seit vielen Jahren fest zum Osnabrücker Stadtbild. Ebenso bekannt ist mittlerweile auch unser Chor, der seit sieben Jahren immer mittwochs zum gemeinsamen Singen einlädt. Doch auch trotz des Engagements, das die verschiedenen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe in der Vergangenheit an den Tag gelegt haben, gilt Wohnungslosigkeit in der Gesellschaft noch immer als Tabuthema. Genau das wollen wir ändern!

„Unser Motto 'Aufsteh’n, aufeinander zugeh’n' gilt nicht nur für den Verkäufer von abseits, der seinen Kunden stets auf Augenhöhe begegnet, sondern auch für alle Unterstützer der Zeitung, die mit ihren Spenden und Inseraten für die gute Sache ein- und besonders eben: Aufsteh’n.“  - Thomas Kater

Viele Menschen kennen wohl den Song des Pfarrers und Liedermachers Clemens Bittlinger, der unserem Projekt letztlich auch seinen Titel verlieh. Zusätzlich zum abseits-Chor konnten wir den Unipopchor der Universität Osnabrück für das Gemeinschaftsprojekt begeistern. In den gemeinsamen Proben entwickelte sich das Stück für die Sängerinnen und Sänger zu einem echten Ohrwurm und veranschaulichte bereits dort auf eindrucksvolle Art und Weise, dass die Beteiligten das Motto der Kampagne verinnerlicht haben.

Neben den beiden Chören sind im Video auch zahlreiche Orte aus Osnabrück zu sehen, die symbolisch für Wohnungslosigkeit stehen und veranschaulichen, wie leicht Menschen im Abseits übersehen werden. Während wir an belebten Orten wie der Bremer Brücke feiern, vom Hauptbahnhof aus eine Reise antreten oder auf dem Weg zum Einkaufen das Heger Tor passieren, gibt es wenige Schritte entfernt Plätze, an denen Wohnungslose ihre Nächte verbringen. Wir hoffen, dass sich dieses Video auch über die Grenzen Osnabrücks hinaus verbreitet und einen großen Anklang findet. Denn: Wenn die Leute nicht nur den Gesang oder die Bilder, sondern auch unsere Botschaft wahrnehmen und wenn wir dadurch in der Gesellschaft einen intensiveren Diskurs über Wohnungslosigkeit anstoßen können, hat die Kampagne ihr Ziel erreicht.

Ein besonderer Dank

Wie kann eine Straßenzeitung, die darauf ausgelegt ist, die eigenen Verkäufer mit der Hälfte des Verkaufspreises finanziell zu unterstützen, sich solch eine teure Videoproduktion leisten? Eigentlich gar nicht. Doch trotzdem oder gerade deshalb fand sich in Osnabrück ein ganz besonderes Team für diese ehrenamtliche Gemeinschaftsarbeit zusammen. Unser besonderer Dank gilt deshalb allen Mitwirkenden und ehrenamtlichen Unterstützern.

Mitwirkende:

Gesang: abseits-Chor, Unipopchor Osnabrück, Visagistin: Ewa Braetz, Video: Marie Katzer und Raoul Nikulla, Ton: Joschua van der Veen, Gitarrenbegleitung und Chorleitung abseits-Chor: Markus Strothmann, Arrangement und Chorleitung Unipopchor: Aaron Bredemeier, Idee und Konzept: Stiehl/Over Markenkommunikation

 

Dank an: Clemens Bittlinger (Musikrechte), Haus der Jugend Osnabrück, VfL Osnabrück, Stadt Osnabrück, Osnabrücker ServiceBetrieb, Bistum Osnabrück

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IMPRESSUM: SKM  OSNABRÜCK e.V.  l  SOZIALE DIENSTE SKM gGmbH  l  MÖWE gGmbH   

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