SKM Osnabrück e.V.

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V.l.n.r.: Michael Strob, Katharina Pötter, Franz-Josef Schwack, Thomas Schulke,  Nicole Anell

Die MÖWE wird weiterhin gebraucht

Stadträtin Katharina Pötter und Nicole Anell, Geschäftsführerin des Jobcenter Osnabrück, besuchen Jonathans Laden

 

Das Insolvenzverfahren der MÖWE gGmbH, das im Mai 2020 von der Einrichtung zur Qualifizierung und Förderung von langzeitarbeitslosen Menschen in Eigenverwaltung angemeldet wurde, kann in Kürze beendet werden. Stadträtin Katharina Pötter und Nicole Anell, Geschäftsführerin des Jobcenter Osnabrück, besuchten gemeinsam Jonathans Laden, die Außenstelle der MÖWE, und informierten sich vor Ort über den aktuellen Stand und die Zukunftsplanung.

„Wir sind sehr glücklich darüber, dass die Gläubigerversammlung dem von der MÖWE gGmbH vorgelegten Insolvenzplan zugestimmt hat“, berichtete Franz-Josef Schwack, Vorsitzender des SKM - Katholischer Verein für soziale Dienste in Osnabrück e.V., vom Termin beim Insolvenzgericht und begrüßte die beiden Besucherinnen in Jonathans Laden an der Johannisstraße.

Katharina Pötter und Nicole Anell zeigten sich sehr interessiert an der aktuellen Entwicklung der MÖWE und signalisierten weiterhin ihre Unterstützung für das Weiterbestehen der MÖWE. Erläutert wurden die Angebote, die sich besonders an Menschen richten, die einen erhöhten Unterstützungsbedarf zur Integration in weiterführende berufliche Fördermaßnahmen haben oder aufgrund mangelnder Erwerbsfähigkeit mit tagesstrukturierenden Maßnahmen auf eine berufliche Förderung vorbereitet werden. „Wir schätzen die von der MÖWE übernommene wichtige soziale Aufgabe, die wir weiterhin gerne fördern und begleiten werden“, erklärte Stadträtin Katharina Pötter.

Als Geschäftsführerin des Jobcenter Osnabrück betonte Nicole Anell die Notwendigkeit der MÖWE als Angebot für arbeitslose Menschen: „Auch als Jobcenter brauchen wir eine solche Einrichtung wie die MÖWE in Osnabrück, um Menschen wieder in Richtung Arbeitsmarkt zu bringen“.

Michael Strob, Geschäftsführer des SKM Osnabrück e.V., dem Alleingesellschafter der MÖWE gGmbH, betonte die enge Zusammenarbeit und gute Kooperation von MÖWE, Jobcenter und der Stadt Osnabrück nicht nur während der schwierigen Phase der Insolvenz. „Es war und ist uns wichtig, immer mit dem Jobcenter und der Stadtverwaltung im Gespräch zu sein und über Mittel für Menschen zu sprechen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Sie sind im Fokus unserer Arbeit; für sie brauchen wir Beschäftigungsmöglichkeiten und Tagesstruktur“.

Nicht zuletzt zeigte sich Thomas Schulke, Betriebsleiter der MÖWE, zufrieden damit, dass „wir trotz des Insolvenzverfahrens und der Schließung von Teilbereichen nur acht Mitarbeitern kündigen mussten und davon inzwischen fünf in alternative Arbeitsplätze vermitteln konnten.“

 

Mit Ende des Insolvenzverfahrens hoffen alle Beteiligten nun für die Zukunft auf etwas ruhigere Zeiten und zeigen sich optimistisch, dass die Neustrukturierung und die Konzentration auf die Kernkompetenzen Qualifizierung und Förderung von Menschen, die erhebliche Vermittlungshemmnisse in reguläre Arbeitsverhältnisse haben, weitere Früchte trägt.